Heylstraße 29, 10825 Schöneberg, Berlin
Versteigert wird: eine einzelne Gewerbeeinheit oder Garage im Gebäude
Verkehrswert
90.000 €
Termin
29. September 2026
10:00 Uhr
90.000€
Mindestgebot: Unter 45.000 € (50 Prozent des Verkehrswerts, im Gesetz fünf Zehntel) darf der Zuschlag nicht erteilt werden. Unter 63.000 € (70 Prozent, sieben Zehntel) kann ein Beteiligter, etwa die Bank, ihn verhindern.
Versteigerungstermin
29. September 2026 · 10:00 Uhr
Amtsgericht
Versteigerungsort
Amtsgericht Schöneberg, Dienstgebäude II, Ringstraße 9, 12203 Berlin, Saal 110
Aktenzeichen
0076 K 0102/2023
Verfahren
Zwangsversteigerung
Nächste Schritte
Dienstag, 22. September 2026
Dienstag, 29. September 2026
ca. November 2026
Frist wird vom Gericht festgelegt, ca. 6 Wochen nach Zuschlag
Dokumente
Amtliche Unterlagen des Gerichts, frei abrufbar.
Klaava Pro wertet sie für dich aus: Zustand, Mängel, Grundbuch und Wertermittlung.
Das ZVG-Portal zeigt Verfahrensseiten nur im eigenen Auftritt an, deshalb führt dieser Weg über Klaava.
Die Daten stammen von zvg-portal.de, dem amtlichen Portal der Bundesländer.
Kaufnebenkosten
Gebotspreis
Bundesland
Gesamtinvestition
67.284 €
63.000 € Kaufpreis + 4.284 € Nebenkosten
10 % des Verkehrswertes (§ 68 ZVG). Vor dem Termin zu hinterlegen, beim Zuschlag auf das Gebot angerechnet, sonst zurück. Deshalb nicht in der Summe oben.
Kein Makler, kein Notar-Kaufvertrag. Ersparnis ggü. normalem Kauf ca. 3.194 € (~5,1 %)
Schätzwerte. Kein Rechtsanspruch.
Objektart
sonstiges Teileigentum (z.B. Keller
Baujahr
1911
Nutzungsstatus
Eigengenutzt
Ort
10825 Schöneberg
Unbebauter Dachgeschossraum im Teileigentum eines denkmalgeschützten Gründerzeithauses von 1911 in Berlin-Schöneberg, Heylstraße 29. Das Gebäude liegt in zentraler innerstädtischer Lage mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel (S- und U-Bahnhof Innsbrucker Platz ca. 0,5 km entfernt). Das vollunterkellerte Gebäude mit fünf Vollgeschossen und unausgebautem Dachgeschoss verfügt über einen funktionsfähigen Aufzug bis zum vierten Obergeschoss und ein repräsentatives Treppenhaus.
Die Einheit #19 mit einer Nutzfläche von etwa 70 m² liegt im Dachgeschoss des Gartenhauses. Der Dachgeschossausbau wurde 2014 begonnen, ruht jedoch seit 2015. Das Dach wurde teilweise neu eingedeckt und die oberste Geschossdecke mit Mineralwolle gedämmt. Die Einheit ist aktuell unvermietet und im Rohbauzustand. Wände zum Nachbar und Treppenhaus sind unverputzt, die Bodendielung fehlt. Der Raum ist für einen Ausbau zu Büro-, Atelier- oder vergleichbaren Gewerbeflächen geeignet, eine Nutzung als Wohnung erfordert die einstimmige Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft.
Der Kaufpreis reflektiert erhebliche Risiken: Die Ausbaubefugnis ist rechtlich umstritten, die Wohnungseigentümergemeinschaft lehnt eine Fortsetzung des Ausbaus ab, und die Klärung dieser Fragen vor Gericht wird auf 2 bis 3 Jahre geschätzt. Ferner sind die statische Sicherheit der Decke zum 4. Obergeschoss und die Tragfähigkeit des Dachstuhls ungeklärt, da Stahlträger zur Verstärkung nicht eingebaut wurden.
Klaava Pro
Bei dem laut Gutachten unausgebauten und unvermieteten Raum im Dachgeschoss des Gartenhauses handelt es sich um ein sog. Dachgeschossrohling. Der Ausbau wurde begonnen, ruht jedoch seit ca. 2015. Der Raum verfügt über eine Nutzfläche von ca. 70 m². Der Dachgeschossrohling ist gut für einen Ausbau geeignet, das Dach neu eingedeckt, allerdings ist derzeit nur eine Nutzung als Teileigentum (bspw. Büro oder Atelier) möglich. Eine Nutzung zu Wohnzwecken ist nur nach Änderung der Teilungserklärung möglich. Zum Sondereigentum gehört der Abstellraum Nr. 19 im Kellergeschoss.
Voraussichtlich bestehen bleibende Rechte:Grunddienstbarkeit Abt. II Nr. 1.
Hinweis: Wartezeiten aufgrund Einlasskontrolle möglich!
Wortlaut des Amtsgerichts aus der Terminsbestimmung.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die dargestellten Informationen wurden automatisch mithilfe von KI-Technologie aus amtlichen Dokumenten extrahiert und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Klaava übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Daten getroffen werden. Maßgeblich sind ausschließlich die amtlichen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts und das Verkehrswertgutachten.
Bauweise
Massivbau mit Fassadenfliesen und Fußböden/Decken teils massiv, teils Holzbalken.
Befunde des Gutachters · 2 Befunde
Ausgewertet aus dem Verkehrswertgutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen.
1,1 kmEigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) · 2 Zimmer · 63 m²
Schöneberg
1,7 kmEigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) · 2 Zimmer · 60 m²
Schöneberg
nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen nebst Lagerräumen im Kellergeschoss
Berlin
2 kmEigentumswohnung (1 bis 2 Zimmer) · 2 Zimmer · 58,29 m²
Schöneberg