Rawaule 5, 32694 Hillentrup, Nordrhein-Westfalen
Verkehrswert
381.000 €
Termin
18. November 2026
09:00 Uhr
381.000€
Mindestgebot: Unter 190.500 € (50 Prozent des Verkehrswerts, im Gesetz fünf Zehntel) darf der Zuschlag nicht erteilt werden. Unter 266.700 € (70 Prozent, sieben Zehntel) kann ein Beteiligter, etwa die Bank, ihn verhindern.
Versteigerungstermin
18. November 2026 · 09:00 Uhr
Amtsgericht
Versteigerungsort
Amtsgericht Lemgo, Hauptgebäude, Am Lindenhaus 2, 32657 Lemgo, Sitzungssaal 102
Aktenzeichen
0013 K 0011/2025
Nächste Schritte
Mittwoch, 11. November 2026
Alternativ: Verrechnungsscheck oder Bankbürgschaft im Termin (§ 69 ZVG)
Mittwoch, 18. November 2026
ca. Dezember 2026
Frist wird vom Gericht festgelegt, ca. 6 Wochen nach Zuschlag
Dokumente
Amtliche Unterlagen des Gerichts, frei abrufbar.
Klaava Pro wertet sie für dich aus: Zustand, Mängel, Grundbuch und Wertermittlung.
Das ZVG-Portal zeigt Verfahrensseiten nur im eigenen Auftritt an, deshalb führt dieser Weg über Klaava.
Die Daten stammen von zvg-portal.de, dem amtlichen Portal der Bundesländer.
Kaufnebenkosten
Gebotspreis
Bundesland
Gesamtinvestition
286.491 €
267.000 € Kaufpreis + 19.491 € Nebenkosten
10 % des Verkehrswertes (§ 68 ZVG). Vor dem Termin zu hinterlegen, beim Zuschlag auf das Gebot angerechnet, sonst zurück. Deshalb nicht in der Summe oben.
Kein Makler, kein Notar-Kaufvertrag. Ersparnis ggü. normalem Kauf ca. 13.537 € (~5,1 %)
Schätzwerte. Kein Rechtsanspruch.
Objektart
Wohngebäude
Wohnfläche
617 m²
Preis je m²
618 €
Grundstücksfläche
4.980 m²
Baujahr
ca. 1838
Nutzungsstatus
Vermietet
Ort
32694 Hillentrup
Ehemaliges Schullandheim in Dörentrup-Hillentrup, in Dorfrandlage umgeben von landwirtschaftlichen Flächen und Wäldern. Der Ursprungsbau von 1838 als Dorfschule in Fachwerkbauweise mit Teilkeller und ausgebautem Dachgeschoss wurde um 1900 und 1930 durch zwei weitere Räume in Massivbauweise mit Vollkeller erweitert.
Das Gebäude umfasst rund 617 m² Wohn- und Nutzfläche und wurde 1956/1957 zum Schullandheim umgebaut, bevor 2017 eine Nutzungsänderung zum Wohngebäude erfolgte. Aktuell sind einzelne Wohnräume an vier Personen zu einer Gesamtmiete von jeweils 500 Euro inklusive Nebenkosten vermietet, mit Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume und Außenanlagen.
Der Gutachter stellt am Fachwerk gelöste Außenwandgefache in der südlichen Fassade sowie teilweise uneben und stark abgenutzte Bodenbeläge fest. Trotz des insgesamt altersgemäßen Zustands eröffnet die große Grundstücksfläche von 4.980 m² Entwicklungspotenzial für Käufer.
Klaava Pro
Gegenstand der Versteigerung ist sowohl das Grundstück als auch das Erbbaurecht (Laufzeit bis 01/2115, Erbbauzins jährlich 600,00 € mit Wertsicherung).
Der Verkehrswert gbt immer den Wert ohne Belastungen an. Der Verkehrswert des Grundstückes ist höher als der Wert des Erbbaurechts, da er ohne Berücksichtigung der Belastung des Grundstücks durch das Erbbaurecht festgesetzt wurde.
Lt. Gutachten ist das Grundstück vom Ursprung her (Einweihung 1838 als Dorfschule) mit einem eingeschossigen Gebäude mit Teilkeller und (mittlerweile) ausgebauten Dachgeschoß in Fachwerkbauweise bebaut. Daran angebaut wurden in eingeschossiger Bauweise mit ausgebautem Dachgeschoss und Vollkeller in Massivbauweise zwei weitere Räume in den Jahren um 1900 bzw. 1930 (im EG zur Nutzung von zwei weiteren Klassenräumen nebst Treppenhaus). Nach Bauakte erfolgten 1956/1957 Umbauarbeiten zur Nutzung als Schullandheim, 1965 der Einbau einer Ölheizung, 1977 weitere Umbauarbeiten im Schullandheim, 1999 teilweise Dachgeschossausbau sowie Ausbau zus. Aufenthaltsräume und 2017 die Nutzungsänderung zum Wohngebäude. Gesamtwohn-, nutzfläche: ca 617 m², Vermietung liegt vor. Grundstücksgröße: 4.980 m².
An Zubehörteilen sind 7 PV-Balkonkraftwerk-Kollektoren und 3 Solarthermie-Kollektoren mit eingeschränkter Nutzungsmöglichkeit vorhanden
Kontaktdaten: Grote Anwaltskanzlei, Gabelsbergerstraße 1a, 59069 Hamm
Wortlaut des Amtsgerichts aus der Terminsbestimmung.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die dargestellten Informationen wurden automatisch mithilfe von KI-Technologie aus amtlichen Dokumenten extrahiert und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Klaava übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Daten getroffen werden. Maßgeblich sind ausschließlich die amtlichen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts und das Verkehrswertgutachten.
Bauweise
Außenwände im Kellergeschoss aus Naturstein, in den Geschossen aus Ziegelstein bzw. Fachwerk. Kellergeschoss und Anbau mit Stahlbetondecken, übrige Geschosse mit Holzbalkendecken. Geneigtes Dach als Krüppelwalmdach am Fachwerkhaus und Satteldach am Anbau, Holzkonstruktion mit Ton-Hohlpfannen-Eindeckung.
Befunde des Gutachters · 2 Befunde
Ausgewertet aus dem Verkehrswertgutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen.