Heuweg 2 a, Wetten, Nordrhein-Westfalen
Verkehrswert
326.000 €
Termin
29. September 2026
09:00 Uhr
Davon je Flurstück
Beträge je Flurstück laut Gutachten. Ob die Teile einzeln oder nur zusammen ausgeboten werden, steht in der amtlichen Bekanntmachung.
326.000€
Davon je Flurstück
Beträge je Flurstück laut Gutachten. Ob die Teile einzeln oder nur zusammen ausgeboten werden, steht in der amtlichen Bekanntmachung.
Mindestgebot: Unter 163.000 € (50 Prozent des Verkehrswerts, im Gesetz fünf Zehntel) darf der Zuschlag nicht erteilt werden. Unter 228.200 € (70 Prozent, sieben Zehntel) kann ein Beteiligter, etwa die Bank, ihn verhindern.
Versteigerungstermin
29. September 2026 · 09:00 Uhr
Amtsgericht
Versteigerungsort
Amtsgericht Geldern, Hauptgebäude, Nordwall 51, 47608 Geldern, Etage 2, Sitzungssaal II
Aktenzeichen
0009 K 0002/2025
Verfahren
Zwangsversteigerung
Nächste Schritte
Dienstag, 22. September 2026
Dienstag, 29. September 2026
ca. November 2026
Frist wird vom Gericht festgelegt, ca. 6 Wochen nach Zuschlag
Dokumente
Amtliche Unterlagen des Gerichts, frei abrufbar.
Klaava Pro wertet sie für dich aus: Zustand, Mängel, Grundbuch und Wertermittlung.
Das ZVG-Portal zeigt Verfahrensseiten nur im eigenen Auftritt an, deshalb führt dieser Weg über Klaava.
Die Daten stammen von zvg-portal.de, dem amtlichen Portal der Bundesländer.
Kaufnebenkosten
Gebotspreis
Bundesland
Gesamtinvestition
244.644 €
228.000 € Kaufpreis + 16.644 € Nebenkosten
10 % des Verkehrswertes (§ 68 ZVG). Vor dem Termin zu hinterlegen, beim Zuschlag auf das Gebot angerechnet, sonst zurück. Deshalb nicht in der Summe oben.
Kein Makler, kein Notar-Kaufvertrag. Ersparnis ggü. normalem Kauf ca. 11.560 € (~5,1 %)
Schätzwerte. Kein Rechtsanspruch.
Objektart
Hofstelle
Wohnfläche
113 m²
Preis je m²
2.885 €
Baujahr
1958
Ort
Wetten
Landwirtschaftlich geprägte Hofstelle im Außenbereich von Kevelaer, Ortsteil Wetten, bestehend aus zwei Flurstücken mit zusammen rund 38.839 m², die eine wirtschaftliche Einheit bilden. Auf dem Areal stehen ein ehemaliger Schweinestall mit darüberliegender Betriebsleiterwohnung aus dem Baujahr 1958/1959 sowie zwei weitere Vieh- und Pferdeställe aus den Jahren 1960 und um 1950, während der überwiegende Teil der Fläche als Dauergrünland genutzt wird.
Die Wohnung im Dachgeschoss des ehemaligen Schweinestalls umfasst rund 113 m² mit Wohn- und Kochbereich, Badezimmer, Abstellraum und Schlafzimmer, im Erdgeschoss befinden sich zusätzlich Abstellräume und ein Stallbereich. Eine Innenbesichtigung war nicht möglich, da die Eigentümerin zum Ortstermin nicht erschienen ist, sodass Aussagen zur Nutzung und Vermietung nur eingeschränkt möglich sind.
Alle drei Gebäude zeigen laut Außenbesichtigung einen insgesamt schlechten bis überalterten baulichen Zustand mit erheblichem Instandhaltungsrückstand an Dacheindeckung, Fenstern und Fassadenanschlüssen. Zusätzlich schränkt eine personenbezogene Baulast die Wohnnutzung auf den Eigentümer, dessen Familie oder Betriebsangehörige ein, und eine Teilfläche ist durch eine naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahme dauerhaft in ihrer wirtschaftlichen Nutzbarkeit eingeschränkt.
Klaava Pro
Laut Wertgutachten besteht das Bewertungsobjekt aus zwei zusammenhängenden Flurstücken, die im Rahmen der Zwangsversteigerung eine wirtschaftliche Einheit bilden. Die Liegenschaft umfasst eine Hofstelle mit Wohnung, Nebengebäuden und ausgedehnten Freiflächen im Außenbereich der Stadt Kevelaer.
Während die Bewertung gemäß gerichtlicher Anordnung lastenfrei erfolgt, bestehen faktisch erhebliche Einschränkungen, die den Verkehrswert auch unter Annahme formaler Lastenfreiheit beeinflussen. Insbesondere ist eine Teilfläche durch eine bereits realisierte Kompensationsmaßnahme nach § 15 BNatSchG dauerhaft ökologisch gebunden. Die hierfür generierten Ökopunkte wurden vollständig veräußert, womit die Fläche dauerhaft nicht mehr nutzbar oder erneut verwertbar ist. Obwohl die Reallast im Grundbuch möglicherweise gelöscht wird, verbleibt eine tatsächliche Zweckbindung mit erheblichen Verwendungsrisiken, die im Gutachten mit einem pauschalen Abschlag von 30 % auf den Bodenwertanteil der Gesamtfläche berücksichtigt wird.
Zusätzlich besteht auf Flurstück 142 eine personenbezogene Wohnbaulast, die die Drittverwendungsfähigkeit des Wohnhauses rechtlich einschränkt. Auch diese Belastung wird mit einem wertmindernden Ansatz von 20 % sachgerecht einbezogen.
In der Gesamtbetrachtung handelt es sich um ein Objekt mit landwirtschaftlichem Charakter, eingeschränkter Flexibilität und erhöhtem Bewertungsrisiko, dessen Marktgängigkeit nur im Rahmen spezialisierter Erwerbergruppen (z. B. Eigentumsnachfolger, Hofnutzer) zu erwarten ist. Die im Gutachten vorgenommenen wertermittlungsrelevanten Anpassungen tragen diesem Umstand umfassend Rechnung.
Wortlaut des Amtsgerichts aus der Terminsbestimmung.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die dargestellten Informationen wurden automatisch mithilfe von KI-Technologie aus amtlichen Dokumenten extrahiert und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Klaava übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Daten getroffen werden. Maßgeblich sind ausschließlich die amtlichen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts und das Verkehrswertgutachten.
Bauweise
Massivbau aus Klinkermauerwerk ohne Wärmedämmung. Satteldach mit Holzkonstruktion, Eindeckung teils Welleternit, teils Dachsteine aus Beton. Einfachfenster aus Holz, teils Glasbausteine im Stallbereich.
Befunde des Gutachters · 4 Befunde
Ausgewertet aus dem Verkehrswertgutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen.