Am Kloster 4, 37619 Kemnade, Niedersachsen
Verkehrswert
75.000 €
Termin
20. November 2026
10:00 Uhr
Teilungsversteigerung
Dieses Verfahren dient der Aufhebung einer Eigentumsgemeinschaft. Mehrere Parteien sind Miteigentümer und bieten gegeneinander.
75.000€
Mindestgebot: Unter 37.500 € (50 Prozent des Verkehrswerts, im Gesetz fünf Zehntel) darf der Zuschlag nicht erteilt werden. Unter 52.500 € (70 Prozent, sieben Zehntel) kann ein Beteiligter, etwa die Bank, ihn verhindern.
Versteigerungstermin
20. November 2026 · 10:00 Uhr
Amtsgericht
Versteigerungsort
Amtsgericht Holzminden, Karlstraße 15, 37603 Holzminden, Raum: Saal 33
Aktenzeichen
0008 K 0021/2025
Nächste Schritte
Freitag, 13. November 2026
Alternativ: Verrechnungsscheck oder Bankbürgschaft im Termin (§ 69 ZVG)
Freitag, 20. November 2026
ca. Januar 2027
Frist wird vom Gericht festgelegt, ca. 6 Wochen nach Zuschlag
Dokumente
Amtliche Unterlagen des Gerichts, frei abrufbar.
Klaava Pro wertet sie für dich aus: Zustand, Mängel, Grundbuch und Wertermittlung.
Das ZVG-Portal zeigt Verfahrensseiten nur im eigenen Auftritt an, deshalb führt dieser Weg über Klaava.
Die Daten stammen von zvg-portal.de, dem amtlichen Portal der Bundesländer.
Kaufnebenkosten
Gebotspreis
Bundesland
Gesamtinvestition
56.074 €
53.000 € Kaufpreis + 3.074 € Nebenkosten
10 % des Verkehrswertes (§ 68 ZVG). Vor dem Termin zu hinterlegen, beim Zuschlag auf das Gebot angerechnet, sonst zurück. Deshalb nicht in der Summe oben.
Kein Makler, kein Notar-Kaufvertrag. Ersparnis ggü. normalem Kauf ca. 2.687 € (~5,1 %)
Schätzwerte. Kein Rechtsanspruch.
Objektart
Reihenhaus
Wohnfläche
279 m²
Preis je m²
269 €
Grundstücksfläche
813 m²
Baujahr
ca. 1600
Nutzungsstatus
Eigengenutzt
Ort
37619 Kemnade
Denkmalgeschütztes Zweifamilienhaus aus dem 16. Jahrhundert in Kemnade, unmittelbar vor der Klosterkirche St. Marien gelegen. Das massiv gebaute, zweigeschossige Reihenhaus mit rückwärtigen Anbauten (um 1900) bietet insgesamt rund 279 m² Wohnfläche auf zwei Etagen und ist vollständig unterkellert mit zwei parallelen Gewölbekellern; das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.
Das Objekt steht seit mehreren Jahren vollständig leer und befindet sich in einem deutlich sanierungsbedürftigen Zustand. Die Grundrisse sind bauzeitentypisch einfach mit Durchgangszimmern und teilweise ungünstigen Raumfolgen, besonders im Obergeschoss mit sehr niedrigen Raumhöhen. Der rückwärtige Ziegel-Anbau (um 1900) zeigt massive Schimmelschäden und bauliche Mängel; ein Rückbau wird als überlegenswerte Option bewertet.
Das Objekt eignet sich ausschließlich für Denkmalbegeisterte mit erheblichem finanziellen Aufwand, technischem Sachverstand und Bereitschaft zur umfassenden denkmalgerechten Sanierung. Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten (§7h, §7i EStG) und Fördergelder können einen Anreiz darstellen.
Klaava Pro
Das Grundstück ist bebaut mit einem denkmalgeschützten zweigeschossigen Zweifamilien-Reihenmittelhaus mit rückwärtigen Anbauten / Nebengebäuden, vollständig unterkellert, Dachgeschoss nicht ausgebaut, Ur-Baujahr um 1600, Wohnfläche rund 279 m
Wortlaut des Amtsgerichts aus der Terminsbestimmung.
Alle Angaben ohne Gewähr. Die dargestellten Informationen wurden automatisch mithilfe von KI-Technologie aus amtlichen Dokumenten extrahiert und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Klaava übernimmt keine Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Daten getroffen werden. Maßgeblich sind ausschließlich die amtlichen Bekanntmachungen des zuständigen Amtsgerichts und das Verkehrswertgutachten.
Bauweise
Massivbauweise mit Außenwänden in Mauerwerk, teilweise Fachwerkinnenwände. Kellergeschoss mit Bruchsteingewölbe, übrige Decken als Holzbalkendecken. Satteldach mit Schleppgauben und westseitig Krüppelwalm, Sandstein-Dacheindeckung ohne Unterspannbahn. Rückwärtiger Anbau: Mauerwerksbau (um 1900) mit Holzbalkendecken, Obergeschoss einfach ausgebaut mit niedrigen Nebennutzflächen, teilweise als Pultdach. Dachgeschoss nicht ausgebaut, über steile Holzstiege erreichbar.
Befunde des Gutachters · 8 Befunde
Ausgewertet aus dem Verkehrswertgutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen.